Grusswort des Ministerpräsdidenten des Landes Schleswig-Holstein

Daniel Günther
Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein

Das Möllner Folksfest ist ein Fest der Musik-Kulturen – so bunt, so vielfältig wie Schleswig-Holsteins verschiedene europäische Partnerregionen. Denn in diesem Jahr sind es die Gäste aus den Partnerregionen, die sich auf Einladung des Vereins „Miteinander leben“ an dem Möllner Folksfest beteiligen: aus Pays de la Loire in Frankreich, dem Eastern Norway County Network in Norwegen sowie der Region Jütland in Dänemark und der schwedischen Region Västra Götaland.
Einmal mehr präsentiert sich das Festival freudig-europäisch. Das ist im Sinne des Landes Schleswig-Holstein. Das Möllner Folksfest ist eine Plattform für  partnerschaftliche kulturelle Bürgerbegegnungen. Es gilt als familiäres, bürgernahes Festival, das über die Arbeit des Programmverantwortlichen Jörg Rüdiger
Geschke hervorragend in der europäischen Weltmusikszene vernetzt ist.

„Miteinander leben“ verfolgt das Ziel, unsere mit Schleswig-Holstein eng verbundenen Partnerregionen auch unseren Bürgerinnen und Bürgern näher zu bringen. Mit der Vielzahl von Begegnungs- und Mitmachaktionen, etwa in Schulkonzerten, bei einem Begegnungsgottesdienst und auf Workshops in verschiedenen Musikschulen hat das Folksfest ein unverkennbares Alleinstellungsmerkmal. Auf diese Weise entsteht gesamteuropäisches Verständnis für das gemeinsame europäische Gemeinwesen.

Ich wünsche den Veranstaltern, den Gästen sowie den Künstlerinnen und Künstlern ebenso ertragreiche und unterhaltende wie belebende Tage in der Till-Eulenspiegel-Stadt Mölln.

Daniel Günther
Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein

Grusswort der Stadt Mölln

Liebe Möllnerinnen und Möllner, liebe Gäste,

Bürgervorsteherin Lieslotte Nagel und Bürgermeister Jan Wiegels

herzlich willkommen zum 15. Möllner Folksfest der internationalenBegegnung. Im Namen der Stadt Mölln begrüßen wir alle Musiker/innen und Gäste sehr herzlich in unserer Stadt. In diesem Jahr werden bereits 25 Jahre Möllner Folksfeste gefeiert, wozu wir herzlich gratulieren. Seit 1993 setzt der Veranstalter, der „Verein Miteinander Leben e.V.“, ein Zeichen für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit sowie für ein besseres Miteinander aller Kulturen. Seit dem ersten Festival sind Weltoffenheit, interkulturelle Begegnungen und Vielfalt das Anliegen des Vereins, der ein Jahr nach den schrecklichen rassistischen Brandanschlägen in unserer Stadt im Jahre 1992
ins Leben gerufen wurde und bis heute das Ziel verfolgt, über die Musik Brücken zwischen den Menschen aller Nationen zu bauen.

Das Folksfest bietet uns allen die Möglichkeit, fremde und vertraute Klänge in uns aufzunehmen, sich verzaubern zu lassen, mitzusingen und vielleicht für ein paar Momente den Alltag hinter sich zulassen.

Wieder einmal ist es den Veranstaltern gelungen, Musiker aus ganz unterschiedlichen Ländern nach Mölln zu holen. In diesem Jahr freuen wir uns auf Musik aus weiter Ferne, aus China, USA, Dänemark, Schweden, Norwegen, Frankreich und natürlich auch aus Deutschland. Das Motto „WeltKlangEuropa“ wird durch die hochkarätige Besetzung des Festivals mehr als übertrumpft. In den ebenfalls wieder angebotenen Workshops laden herausragende Künstler musikalische Anfänger und Fortgeschrittene ein, in fremde Musikwelten einzutauchen und diese zu erleben.

Ein Zitat von William Shakespeare besagt: „Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist, spielt weiter“ In diesem Sinne freuen wir uns mit den vielen Beteiligten auf ein schönes und hoffentlich sonniges Folksfest und auf unbeschwerte Stunden. Unser besonderer Dank geht an alle diejenigen, die mit ihrem nicht nachlassenden Engagement dieses
Fest ermöglichen.

Lieselotte Nagel                             Jan Wiegels
Bürgervorsteherin                          Bürgermeister

25 Jahre Möllner Folksfeste … 25 Jahre unübersichtliche Kultur!

25 Jahren gibt es sie, die Möllner Folksfeste. Anlass war ein mörderischer rassistischer Anschlag. Die dem Leben zugewandten Festivals setzen das Miteinander-Musizieren, das gegenseitige Wertschätzen und den gemeinsamen Spaß gegen fremdelnde Angst und Missgunst. Die Welt ist Vielfalt, die Kultur ist es erst recht, und der kürzlich in Medien geäußerte Wunsch nach einer „übersichtlichen Kultur“ ist ein trauriger Witz. Lassen Sie uns angesichts der Buntheit der Welt staunen: in Konzerten, in Schul-Mitmachkonzerten und Workshops. Lassen Sie uns Begegnungen und Vielfalt feiern, das Verbindende mit Freude wahrnehmen und die Unübersichtlichkeit der Klänge aus Europa und der Welt genießen!

Jörg-R. Geschke & Mark Sauer